Donnerstag, 19. Oktober 2017

Josephs Coat und Farbfragen

Yeah - dieses Mal bin ich mit meinem "6 Köpfe, 12 Blöcke"-Block für mein Empfinden super pünktlich! Dabei dachte ich zunächst, dass ich mit dem Applizieren viel länger brauchen würde... Aber der Reihe nach!


Erinnert ihr euch an die Dresden Plate?
Ebenfalls ein Applikations-Block, und ich dachte da noch: "Meeeh, der passt so überhaupt nicht ins Bild". Mit dem "Josephs Coat" (hier die Anleitung) hat er nun endlich Verstärkung bekommen!
Vielleicht war ich deswegen direkt positiver gestimmt?
Auch wenn die Aussicht, so viele kleine Stücken zu Applizieren nicht gerade verlockend war, hat mir der Block direkt gut gefallen. Da mir Farbverläufe in den vorherigen Blöcken ebenfalls ziemlich gut gefallen haben, dachte ich: Versuchste hier auch!

Verlinkt bei RUMS.

Farbverlauf kann man das Ergebnis nicht unbedingt nennen. Aber nichtsdestotrotz gefällt mir mein Josephs Coat echt gut!
Die Ecken darf man sich nicht so genau angucken, trotz der beschriebenen Methode sind meine nämlich eher oval geworden... und weil ich ohne Stickrahmen appliziert habe, hat sich der Untergrund auch etwas verzogen (zumal ich nach dem Nähen auch nicht gebügelt habe), aber egal. Gefällt mir trotzdem. :D

Damit sieht die Farbbilanz auch schon ganz anders aus:

Grob chronologisch sortiert.
Von hell zu dunkel.
Besonders die farblich von hell zu dunkel-changierende Anordnung gefällt mir schon ziiiiemlich gut. Ich glaube, so werde ich den Quilt schlussendlich auch anordnen.
Allerdings ist unschwer zu erkennen, das die Bärentatze in beige noch immer ziemlich heraussticht. Ich denke, da werde ich noch mal verstärkt drauf achten müsssen. Auch der sehr warme Grauton der "Ananas" (obere Reihe, Mitte) ist noch ein bisschen verloren. Und ich könnte noch einen weiteren ganz dunklen und einen ganz hellen Block brauchen.
Ähm ja. Das wären dann schon vier weitere Blöcke - dabei fehlen nur noch 2!
(Wie gut, dass ich das passende Buch für weitere Blöcke schon auf dem Tisch liegen habe. ^^)

Blogger Tricks

Donnerstag, 12. Oktober 2017

All the small things - und ein QAL

Einen herzlichen Gruß vom Schreibtisch schicke ich euch!
Das wollte ich euch eigentlich heute Vormittag schreiben. Dann kam mir aber ein bösartiger FI-Schalter in die Quere ... sodass ich erst jetzt wieder vor einem digitalen Endgerät sitze. Aber... Ich zeige euch die folgenden, einführenden Zeilen trotzdem und schneie noch mal bei RUMS vorbei. ;)


Ganz eigentlich sollte ich gerade fleißig für meine Doktorarbeit in die Tasten hauen. Ich glaube, ich hatte hier schon mal berichtet, dass der Text eigentlich bis Ende Februar stehen soll, oder? Nun, ich schreibe fleißig vor mich hin, um dieses here Ziel zu erreichen ... (und werde dann spätestens im Februar berichten, wie es so lief). ^^
Soweit ich nicht mit meinem Textmoster beschäftigt bin, steht natürlich das Minigoldkind an erster Stelle. Über 7 Monate ist sie jetzt schon alt, krass oder? Mittlerweile hat sie schon ein Zähnchen, versucht den Po hochzudrücken und brabbelt ganz fleißig vor sich hin. Und - die Schlafenszeit hat sich deutlich reduziert. Das bedeutet nicht nur mehr Spaß mit ihr, sondern auch weniger Zeit für Zeug drumherum.

Leider bedeutet das, das ich auch seltener zum Bloggen komme, ihr merkt es. Zumindest die Nähmaschine wird aber öfter bedient, damit sie nicht noch mehr einstaubt als eh schon.
Dabei wird vor allem niedliches Babyzeug genäht. Ein niedliches Kind einzukleiden, macht doch mehr Spaß, als ich erwartet hätte. ^^ Und die Dinge sind einfach so schön schnell fertig. Und: große, aufwendige Projekte für mich sind im Moment noch nicht sinnvoll ... weil ich die meisten eh noch nicht tragen würde. Dabei habe ich hier tollen Chiffon für ein Kleid - aber das passt eh besser zum Frühjahr. Neben den Babysachen bleibe ich aber dem Patchwork treu.

Da habe ich durch "6 Köpfe, 12 Blöcke" gemerkt, wie großartig eigentlich Quiltalongs sind. Man bekommt immer eine (mehr oder weniger) kleine Aufgabe, die man abarbeiten kann. Durch den Gruppennäheffekt steigt bei mir die Motivation noch ein Stückchen mehr (wie beim Nähadventskalender!). Tja, und so kam es, dass ich mich direkt für einen zweiten QAL entschieden habe:

Hier gehts zum QAL.
 Dreiecke! :D
Einen Dreiecksquilt wollte ich schon lange mal nähen. Als ich dann noch die angestrebten Maße gesehen habe - perfekt für unser neues Doppelbett! -, wusste ich: Da mache ich mit. Die Farbkombination in orange-blau-weiß hätte mir theoretisch auch gut gefallen, aber so richtig wollte das nicht in unser Schlafzimmer passen. Als ich dann etwas nach Inspiration gesucht habe, bin ich auf die wundervolle Kombination aus Blau und Rost gestoßen. Wie hier oder hier zum Beispiel.
Mein Liebster fand allerdings Blau als Hintergrundfarbe nicht sooo chic, also haben wir die Farben kurzerhand getauscht: Es wird also ein Quilt in rost/rot, mit blauen Akzenten!
Da im Bernina-Blog derletzt erwähnt wurde, dass das veranschlagte Material möglicherweise nicht reichen wird, werde ich wohl noch mal etwas Stoff nachkaufen müssen. Dann möchte ich versuchen, noch mehr Rost-Töne auszuwählen. Aber erstmal schauen!
Immerhin: Die ersten 4 Blöcke sind schon genäht!

Block Nr. 1
Block Nr. 2
Block Nr. 3
Block Nr. 4
 Die roten Anteile des 3. und 4. Blockes sind bisher meine Favoriten. Wobei die übrigen jetzt auch nicht schlecht aussehen... aber ich habe manchmal (mal wieder...) das Gefühl, das meine ausgewählten Stoffe vielleicht doch nicht optimal sind.
Also genau wie bei den "6 Köpfe, 12 Blöcke"-Blöcken. Das ärgert mich dieses Mal noch etwas mehr, denn hier konnte man sich ja im Vorfeld das Design des Quilts bzw. die einzelnen Blöcke angucken. Aber ich werde sehen, wie das Monstrum dann am Ende aussieht. 

Das nächste Patchworkprojekt habe ich übrigens auch schon im Auge: Eine Origami-Decke! Wie cool ist das bitte? :D
Aber fürs erste werde ich mal an meine Doktorarbeit zurückkehren. ;)
Bis zum nächsten Update.

Donnerstag, 28. September 2017

Passend-unpassende Bärentatze.

Es ist Ende des Monats (und schon zwei Wochen her, als ich hier das letzte Mal geschrieben habe), also wird es Zeit einen Blick auf den Septemberblock des "6 Köpfe, 12 Blöcke"-Sewalong zu werfen.
Verena von einfach bunt zeigt diesen Monat den Bear Paw-Block.

Verlinkt bei RUMS.

Dieser Block ist abgesehen von der Dresden Plate vermutlich der anspruchsvollste bisher, da er die meisten Teile hat. Zudem hat Verena in der Anleitung auch vorgeschlagen, die Randdreiecke in der englisch Paper-Piecing-Variante zu nähen, das war mir aber ehrlich gesagt zu aufwendig. ^^
Nichtsdestotrotz finde ich diesen Blog mal wieder richtig toll. Der passt einfach zu den bisherigen Blöcken.

Beim Nähen habe ich dann die einfachere Variante mit zugeschnittenen Dreiecken gewählt. Da ich zum Geburtstag einen inch-Nähfuß geschenkt bekommen habe (was für ein geniales Geschenk!), stimmen jetzt sogar die Nahtzugaben! Hach!


Und schwups, war der Septemberblock auch fertig. Ich hatte bei der Farbzusammenstellung mal wieder ein bisschen gerätselt. Die Alternative - schlicht in grau und beige, gibts hier zu sehen - war mir dann doch zu langweilig.

Tja. Und so sehen sie dann derzeit alle zusammen aus:


Und auch, wenn mir die Bärentatze grundsätzlich total gut gefällt ... muss ich zugeben, dass sie farblich überhaupt nicht zu meinen bisherigen Blöcken passt. Dabei habe ich mir im August doch noch so viele Gedanken dazu gemacht, das ich noch dunkle bzw. graue Blöcke bräuchte!
Es ist zum Haare raufen. Innerhalb eines Blockes komme ich richtig gut damit zurecht, die Farben so zu arrangieren, dass mir der Block am Ende gefällt. Aber in der Gesamtschau...?
Auch bei greenfietsen gibts ein paar Gedanken zur richtigen Farbauswahl. Ihre Lösung: Einige Blöcke einfach noch mal nähen. Vielleicht... mache ich das auch. Aber fürs erste halte ich die Füße still und gucke, wie die letzten drei Blöcke noch so werden. Kann sich ja alles noch hinbiegen, ne? ;)

Dienstag, 12. September 2017

Mini-Snackwal

Öfter habe ich ja hier schon Beiträge von meinem Instagram-Profil gezeigt. Irgendwie geht so ein kleiner Post einfach immer viel fixer, als hier die Zeilen zu tippen - vor allem weil sich Insta bequem vom Handy bedienen lässt, während die Blogger-App einfach eine Qual ist und deswegen immer ein weiteres Gerät erfordert.

Auf jeden Fall: Ich bin Instagram-Fan. Dort folge ich unter anderem einer lieben Userin, deren Liebe zu den großen Meeressäugern unübersehbar ist. Sie ist selbst vor einigen Monaten Mutter geworden und freute sich daher sehr über unseren Snackwal!
Obwohl sie sich kurz nach mir auch so ein Stillkissen zulegte, ergab es sich für mich nicht, ihr ebenfalls einen Snackwal zu nähen. Aber zumindest einen Mini-Snackwal konnte ich unter der Nähmaschine vorziehen:

Verlinkt beim CreaDienstag, Kiddikram und Sew Mini.

Das gute Stück ist ein Knistertuch, mal wieder gefüllt mit Bratschlauch (wie bei den Knisterwolken). Auf der Rückseite kam wieder der Wellness-Fleece zum Einsatz, der auch die Geburtsdecke vom Minigoldkind ziert. 
Die Form des Fisches hat mich übrigens fast wahnsinnig gemacht - diese Schwanzflosse ging beinah nicht durch das Nadelöhr der Flosse. ^^


Passend zur Walliebe hatte ich zudem noch Jersey daheim. Daraus habe ich flugs ein Beanie und ein Sabbertuch genäht. Beides hat sich auch bei uns bereits total bewährt.

Das alles hatte ich dann auf die Reise geschickt - als kleine, angekündigte Überraschung - und hat den beiden hoffentlich ein kleines Lächeln auf die Lippen gezaubert. Dafür, das sie einfach so nett rüberkommt. Und wenn jetzt in meinem Insta-Feed die kleinen Wale auftauchen, freue ich mich gleich doppelt über die süßen Bilder. <3 br="">